COPD-Austria Stufen Challenge 2026 in St. Pölten

280 Stufen, viele persönliche Grenzen und ein gemeinsames Ziel

Bereits zum vierten Mal stellten sich Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Österreich der Herausforderung, die mehr als 280 Stufen bis zur Aussichtsplattform des Klangturms zu bewältigen.

Was für viele wie eine überschaubare Anzahl von Stufen klingt, kann für Menschen mit einer chronischen Lungenerkrankung zu einer ganz besonderen Herausforderung werden. Jede Stufe bedeutet Anstrengung, manchmal auch Überwindung – und doch geht es immer weiter: Stufe für Stufe, Atemzug für Atemzug und jeder in seinem eigenen Tempo.

Bereits am Vorabend der Challenge trafen sich einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer um 17:00 Uhr zu einem gemütlichen „Meet & Greet“ im „Fliegerbräu“. Bei gutem Essen und in entspannter Atmosphäre gab es Gelegenheit, sich wiederzusehen, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam über den bevorstehenden Tag zu sprechen. Die Vorfreude war deutlich zu spüren.

Die COPD-Austria Stufen Challenge in Graz, St. Pölten, Wien und abschließend in Innsbruck ist mittlerweile weit mehr als eine sportliche Veranstaltung. Sie ist zu einem Statement für Lungengesundheit, Lebensfreude und gegenseitigen Zusammenhalt geworden.

Mit den Challenges möchte die COPD-Austria auf chronische Lungenerkrankungen aufmerksam machen und gleichzeitig zeigen, dass eine Diagnose nicht bedeuten muss, auf persönliche Ziele und Herausforderungen zu verzichten. Mit Training, guter Vorbereitung, medizinischer Begleitung und vor allem mit dem nötigen Mut können Menschen mit Lungenerkrankungen immer wieder ihre eigenen Grenzen neu erfahren.

Der Klangturm wartet

Das Team des Lebens.Med Zentrum St. Pölten mit den Organisatoren Judith + Georg illek, COPD-Austria 2026

Am Freitag, 25. September 2026, trafen sich im Kulturbezirk St. Pölten rund 48 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit COPD, Lungentransplantierte, Menschen mit anderen Lungenerkrankungen sowie Angehörige. Ihr gemeinsames Ziel: die rund 280 Stufen des Klangturms zu bewältigen.

In bewährter Weise unterstützte das Lebens.Med Zentrum St. Pölten die Veranstaltung mit einem engagierten Team aus den Bereichen Medizin, Therapie und Pflege rund um Prim. Dr. Birgit Ehrenhofer-Krickl und Prof. Dr. Peter Errhalt.

Beim Eintreffen wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Kaffee und Kuchen von Kaffeelix empfangen. Auch für die notwendige Versorgung mit Sauerstoff war gesorgt: Wie bereits in den vergangenen Jahren stellte Air Liquide einen Sauerstofftank zum Befüllen der mobilen Sauerstoffgeräte zur Verfügung.

Nach einer kurzen Begrüßung und Information über den Ablauf durch die Organisatoren Judith und Georg Illek hieß Ronald Söllner vom Dachverband Selbsthilfe NÖ alle Anwesenden herzlich willkommen und wünschte ihnen viel Kraft und gutes Gelingen für den bevorstehenden Aufstieg.

Anschließend begrüßte Prim. Clin.Ass.Prof. DDr. Klaus Hackner, neuer Leiter der Klinischen Abteilung für Pneumologie am Universitätsklinikum Krems, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. In seiner Ansprache unterstrich er die Bedeutung regelmäßiger körperlicher Aktivität für Menschen mit Lungenerkrankungen.

„Sie durch Veranstaltungen wie die Challenges zu ermuntern und herauszufordern, ist ein wichtiger Baustein zu mehr Lungengesundheit!“

Das Klinikum Krems und DDr. Hackner werden die Aktivitäten der COPD-Austria auch weiterhin unterstützen.

Danach begrüßte Hofrat Filip Deimel, Leiter der Abteilung Gesundheit und Soziales beim Amt der Niederösterreichischen Landesregierung, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Er übermittelte die besten Wünsche von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und betonte die Bedeutung der Challenge für die Stadt St. Pölten und das Land Niederösterreich. Gleichzeitig freute er sich bereits auf ein Wiedersehen im kommenden Jahr.

Und dann ging es los

Pünktlich um 10:00 Uhr begann der Aufstieg.

Die ersten Stufen waren geschafft. Dann die nächsten. Und noch eine. Unterstützt von Ärztinnen und Ärzten sowie Begleitpersonen ging es langsam, aber stetig nach oben. Sauerstoffsättigung und Puls wurden immer wieder kontrolliert. Pausen waren jederzeit möglich.

Niemand musste schneller sein als der andere. Niemand musste ein bestimmtes Tempo halten.

Jede und jeder ging den eigenen Weg.

Für manche bedeutete der Aufstieg vor allem körperliche Anstrengung. Für andere war er ein persönlicher Kampf gegen Unsicherheit, Atemnot oder die Erinnerung daran, was aufgrund der Erkrankung manchmal nicht mehr selbstverständlich ist.

Doch genau darin lag die besondere Stärke dieser Challenge: Keiner war allein.

Da wurde gewartet, angefeuert, Mut zugesprochen und gemeinsam gelacht. Stufe für Stufe rückte das Ziel näher.

Und schließlich war es geschafft.

Oben angekommen, warteten Getränke, kleine Snacks und Obst auf die erfolgreichen „Bezwinger“ des Klangturms. Noch wichtiger als die Verpflegung waren aber die strahlenden Gesichter, die Freude und der Stolz darüber, etwas geschafft zu haben, das vielleicht noch vor wenigen Wochen oder Monaten unvorstellbar erschienen war.

Der schönste Lohn

Die Zufriedenheit und die glücklichen Gesichter der Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren – wie schon in den vergangenen Jahren – der schönste Lohn für alle, die diese Herausforderung vorbereitet, organisiert, begleitet und unterstützt hatten.

Denn bei der Stufen Challenge zählt am Ende nicht, wie schnell jemand oben ist.

Es zählt, dass man sich auf den Weg gemacht hat.

Es zählt, dass man trotz gesundheitlicher Einschränkungen den Mut gefunden hat, sich einer Herausforderung zu stellen.

Und es zählt, dass man diesen Weg gemeinsam gegangen ist.

Ein gemeinsamer Abschluss

Den Abschluss dieses besonderen Tages bildete ein von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner gegebenes Buffet im Landhaus. In gemütlicher Atmosphäre gab es Gelegenheit, auf das gemeinsam Geleistete zurückzublicken, sich gegenseitig zu gratulieren und den Tag noch einmal Revue passieren zu lassen.

Es wurde erzählt, gelacht und natürlich auch darüber gesprochen, welche Stufen besonders „anstrengend“ waren. Die Anspannung des Vormittags war längst der Freude über das Erreichte gewichen.

Was blieb, war das gute Gefühl, gemeinsam etwas geschafft zu haben.

Gestärkt und zufrieden und bereits voller Vorfreude auf die nächste COPD-Austria Stufen Challenge konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer schließlich den Heimweg antreten.

280 Stufen waren es an diesem Tag. Für jeden Einzelnen waren es vielleicht ganz unterschiedliche Stufen – aber das Ziel war für alle dasselbe: oben anzukommen.

Und genau darum geht es bei der COPD-Austria Stufen Challenge:

Nicht stehen bleiben. Mut haben. Gemeinsam weitergehen. Stufe für Stufe.

Programm 2026

Freitag 25. September
ab 9:00 Uhr: 
 – Kaffeerösterei in St. Pölten (Gewinner der Weltmeisterschaft im Kaffeerösten 2022)

9.30 Uhr: Begrüßung vor dem Klangturm durch:

Judith & Georg illek, COPD-Austria

Ronald Söllner, Dachverband Selbsthilfe NÖ

Frau Prim. Dr. Ehrenhofer-Krickl,

Hofrat Filip Deimel, Leiter der Gruppe Gesundheit und Soziales beim Amt der NÖ Landesregierung

Start 10:00 Uhr: Medizinischer Check mit Pulsoxymeter und persönlicher Einschätzung (BORG SKALA). Die Teilnehmer verpflichten sich, ihre jeweiligen Medikamente/Lungensprays etc. verlässlich mitzunehmen. Sie gehen auf ­eigene Gefahr und achten darauf, nur in gutem gesundheitlichen Zustand aufzusteigen.

Aufstieg auf den Klangturm
Prim.Clin.Ass.Prof. Dr. Peter Errhalt und das Team des Lebens.Med Zentrum St. Pölten begleiten in bewährter Form.

Der Arbeiter-Samariter-Bund St. Pölten leistet den Sanitätsdienst.
Ein Ausstieg ist jederzeit möglich. Den Aufstieg kann man mit dem Lift fortzusetzen. Oben angekommen werden Getränke, kleine Snacks und Obst zur Verfügung stehen.
Es werden Fotos gemacht und der Ausblick genossen.

Abschluss: Die TeilnehmerInnen und Begleiter der COPD-Austria Stufen Challenge treffen sich ab ca. 11:00 Uhr im Foyer beim Schwarzen Bild.

12:00 Uhr: Herr Landesrat Anton Kasser begrüßt die Gäste stellvertretend für Frau Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner beim Schwarzen Bild

Anschließend
Empfang (Mittagessen -warmes Buffet und Getränk), gegeben von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.

Das Team des Lebens.Med Zentrum St. Pölten 2025

RÜCKBLICK: Spitzenleistung in St. Pölten 2025

Trotz widriger Umstände fanden sich wieder mehr als 50 Teilnehmer aus ganz Österreich zur dritten Ausgabe der COPD-Stufen-Challenge in St. Pölten am 26. September 2025 ein.

Mit der COPD-StufenChallenge haben die Selbsthilfegruppe COPD-Austria und der Verband der Herz- und Lungentransplantierten öffentlichkeitswirksam auf die chronische Erkrankung und deren Auswirkungen hingewiesen. „Wir wollen zeigen, was man mit einer Lungenerkrankung bzw. nach einer Herz- oder Lungentransplantation mit entsprechendem Training, Mut und einer großen Portion Lebensfreude zu leisten imstande ist“, sagte Judith Illek, Obfrau des Vereins COPD Austria.

Erfreulicher Weise konnten die St. Pöltner Veranstalterinnen Claudia Schötzer und Silvia Scholz auch Vertreter aus der Politik der Medizin, der Selbsthilfe St. Pölten und den ORF begrüßen.

Nach den motivierenden Ansprachen und viel Lob für die unter der Patronanz der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie (ÖGP) stehende, nun an vier Orten stattfindende COPD-Stufen-Challenge hieß es endlich „Auf los gehts los“

Dank der tollen Unterstützung durch das Team des Lebens.Med Zentrum St. Pölten mit Direktorin Prim. Dr. Birgit Ehrenhofer-Krickl und Prim.Clin.Ass.Prof. Dr. Peter Errhalt sowie den Mannen vom Samariterbund schafften es schließlich alle bis zur Aussichtsplattform an der Spitze des Klangturms.

Die Stufen-Challenge ist also kein Wettkampf, vielmehr geht jeder in seinem Tempo, macht eine Pause, wenn nötig. Dementsprechend wurde auch jeder Teilnehmende im Ziel mit Applaus empfangen.

Nach einer durch Sponsoren bereitgestellten Stärkung mit Kaffee, Kuchen, Müsliriegeln, Getränken und Äpfeln wurden die obligatorischen „Siegerfotos“ geschossen. Man erzählte sich gegenseitig, wie es einem ergangen ist und bedankte sich bei den Begleitern, bevor es wieder nach unten ging. Zum Abschluss der Challenge wurden die Teilnehmer noch mit köstlichen, verschieden gefüllten „Feuerflecken“ von Kevins Feuerstelle und einem Getränk versorgt.

COPD-Austria wurde bei dieser Challenge unterstützt von:

RÜCKBLICK: „es ging aufwärts“ 2024

Der Klangturm in St. Pölten war auch 2024  wieder Austragungsort einer COPD Stufen Challenge – und DIE Herausforderung im Herzen Österreichs.

COPD-Austria Niederösterreich und der Österr. Verband der Herz- und Lungentransplantierten – SHG NÖ (HLuTX) möchten bei dieser Challenge zeigen, was Lungentransplantierte und Menschen mit COPD oder anderen Lungenerkrankungen, mit entsprechendem Training leisten können. Das ist auch 2024 wieder gelungen.

Freitag, 27. September 2024
Klangturm, Kulturbezirk 2, 3100 St. Pölten

COPD-STUFEN-CHALLENGE:
„es GING wieder aufwärts“
beim Klangturm St. Pölten

Auch die zweite Auflage der COPD Stufen-Challenge, die am 27. September, beim St.Pöltner Klangturm über die Bühne ging, war ein Erfolg. Unter dem Motto „es GEHT aufwärts“, bewiesen Lungentransplantierte und Menschen mit COPD (chronisch obstruktiver Lungenerkrankung) bzw. anderen Lungenerkrankungen neuerlich, was mit entsprechendem Training möglich ist: Die rund 30 Teilnehmenden erklommen den 47 Meter hohen Klangturm über seine 283 Stufen. Sie wurden von zahlreichen Begleitern angefeuert und vom Team des Lebens.Med Zentrums St. Pölten (Zentrum für ambulante Rehabilitation) medizinisch-therapeutisch unterstützt.

Kleine und große Ziele
Veranstaltet wurde die COPD Stufen-Challenge von der Selbsthilfegruppe COPD-Austria Niederösterreich und dem Verband der Herz- und Lungentransplantierten SHG NÖ, unterstützt vom Land NÖ und der Stadt St. Pölten. Die Organisatorinnen Claudia Schötzer und Silvia Scholz betonen: „Die Stufen-Challenge ist kein Wettkampf, vielmehr wollen wir gemeinsam Ziele erreichen.“ Einerseits soll Betroffenen Mut gemacht werden, dass man oft viel mehr schaffen kann, als man sich selbst zutraut. Andererseits wollen die Veranstalter mehr Bewusstsein für die Krankheit – immerhin sind in Österreich rund 400.000 diagnostizierte Personen von COPD betroffen. Die Dunkelziffer ist in etwa gleich hoch – in der Bevölkerung und bei den Verantwortlichen der Gesundheitspolitik geschaffen werden.

Schöner Rahmen, viele Unterstützer und Medaillen für alle
Die Teilnehmenden reisten heuer schon am Vortag aus ganz Österreich an und folgten damit gerne der Einladung des St. Pöltner Bürgermeister Mag. Matthias Stadler: Bei einem abendlichen Spaziergang mit Stadtführerin Rita Klement konnte man die barocke Altstadt kennenlernen. Im Anschluss wurde zum feierlichen Come Together ins Bürgermeisterzimmer geladen. Am Veranstaltungstag startete man pünktlich um 10 Uhr: Nach einem stärkenden Kaffee von Kaffeelix, Grußworten von in Vertretung von Landeshauptfrau Mag. Johanna Mikl-Leitner, Gemeinderat Jürgen Kremsner in Vertretung von Bürgermeister Mag. Matthias Stadler, Ronald Söllner vom Dachverband Selbsthilfe NÖ und Dr. Birgit Ehrenhofer-Krickl, Ärztliche Direktorin des Lebens.Med Zentrums St. Pölten, ging es, mit musikalischer Unterstützung der Kapelle des Eisenbahner Musik Vereins St. Pölten, hinauf auf den Klangturm.

Medaillen für alle
Die Teilnehmer konnten immer Pausen einlegen – es gab in jedem Stockwerk Sitzgelegenheiten und jederzeit die Möglichkeit, die Sauerstoffsättigung zu messen. Der kostenlos zur Verfügung gestellte Sauerstofftank und die mobilen Ersatzgeräte von Air Liquide gaben den Sauerstoffpatienten die Sicherheit, so war die lückenlose Versorgung mit Sauerstoff gegeben. Auf der Aussichtsplattform angekommen, erwartete die Teilnehmer nicht nur die schöne Aussicht, sondern auch eine kleine Stärkung. Abschließend lud das Land NÖ zu einem stärkenden Imbiss in den Leopoldsaal, wo Mag. Filip Deimel, Leiter der Gruppe Gesundheit und Soziales / Land NÖ, allen Teilnehmenden zu ihrer Leistung gratulierte und Medaillen an alle Teilnehmenden überreicht wurden.

„es GEHT noch einmal aufwärts“

Nach der Veranstaltung ist aber für viele Teilnehmer gleichzeitig auch vor der nächsten: Die COPD-Challenge in St. Pölten war auch heuer wieder die zweite Station dieser Veranstaltungsreihe: Am 6. Juni wurde bereits in Graz der Schlossberg bestiegen und am 13. November soll am Bergisel nochmals gezeigt werden, dass  Menschen mit Atemwegserkrankungen Großartiges leisten können.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne per E-Mail unter NOe@copd-austria.at
oder telefonisch unter +43 664 40 62 819 zur Verfügung.

Fotos:

© COPD Hilfe-Austria_Lebens.Med Zentrum St. Pölten

Auf den Bildern 05 und 06 sind zu sehen:

  • Organisatorin Silvia Scholz, Verband der Herz- und Lungentransplantierten
  • Ass. Prof. Dr. Peter Errhalt, Leiter der Klinischen Abteilung für Pneumologie am Universitätsklinikum Krems und ärztlicher Leiter des Fachbereiches Pulmologie im Lebens.Med Zentrum St. Pölten
  • Organisatorin Claudia Schötzer, COPD-Austria Niederösterreich
Die COPD-Challenge auf den Klangturm wurde unterstützt von:

Wahrzeichen St. Pöltens

Der Klangturm ist eines der Wahrzeichen von St. Pölten und je nach Definition das höchste oder – nach dem Dom – das zweithöchste Gebäude der Stadt.

Er wurde 1996 errichtet, seit dem Frühjahr 1997 ist er in Betrieb. Architekt ist Ernst Hoffmann, der abgesehen vom Klangturm auch das Regierungsviertel geplant hat. Mit einer Gesamthöhe (inklusive Antenne) von 77 Metern beherbergt der Klangturm St. Pölten die schönste Aussichtsterrasse der Landeshauptstadt. Auf einer Höhe von 47 Metern ist sie entweder mit dem Panoramalift oder über 280 Stufen erreichbar.

Im Erdgeschoß verfügt er über ein Infocenter, das sämtlichen Besuchern des Landhaus- und Regierungsviertels für Auskünfte zur Verfügung steht.

Das war der zweite Teil der COPD Callenge 2023

es GEHT aufwärts – KlangTURM

„es GEHT aufwärts“ war das Motto der COPD-Stufen-Challenge, die am 29. September auf den Klangturm in St. Pölten führte. Die Veranstaltung wurde heuer erstmals von COPD-Austria Niederösterreich gemeinsam mit dem Verband der Herz- und Lungentransplantierten SHG NÖ organisiert und zeigte, welche Leistungen Lungentransplantierte und Menschen mit COPD bzw. anderen Lungenerkrankungen bei entsprechendem Training vollbringen können.

Fokus: Lungenerkrankungen

„Uns ist es ein Anliegen, mit solchen Events mehr Bewusstsein für die Krankheit in der Bevölkerung und bei den Verantwortlichen der Gesundheitspolitik zu schaffen“, erklärte Veranstalterin Claudia Schötzer von COPD-Austria Niederösterreich und fügte hinzu: „Das Datum für unsere Challenge in St. Pölten hätte nicht besser gewählt werden können – genau zwischen Welt-Lungentag am 25. 9. und dem Deutschen Lungentag am 30.9.“ Eine Premiere ist auch, dass die COPD-Stufen-Challenge 2023 erstmalig an drei Orten in Österreich stattfindet: St. Pölten war mit dem Klangturm die zweite Station. Am 1. Juni wurde bereits in Graz der Schlossberg bestiegen und am 15. November findet die Challenge nochmals am Bergisel in Innsbruck statt.

Teilnehmer und Sonne lachten um die Wette

Bei prächtigem Herbstwetter stellten sich rund 40 Personen aus ganz Österreich der Herausforderung über 280 Stufen den 47 Meter hohen Klangturm zu erklimmen. Nach dem Empfang mit Kaffee von Kaffeelix und der Begrüßung durch die Veranstalter und Clin. Ass. Prof. Dr. Peter Errhalt, Leiter der Klinischen Abteilung für Pneumologie am Universitätsklinikum Krems, ging es los: „Unsere Erwartungen wurden übertroffen – ein schöner Anblick, die vielen Teilnehmer und ihre Begleiter zu sehen“, freute sich Organisatorin Silvia Scholz vom Verband der Herz- und Lungentransplantierten.

Fröhliche Gesichter im St. Pöltner Regierungsviertel

Während der Challenge wurden die Teilnehmer von Medizinern und Therapeuten des Lebens.Med Zentrums St. Pölten (ambulante Rehabilitation) unterstützt. „Bei körperlicher Betätigung mit einer Lungenerkrankung sind nicht Zeit oder Schnelligkeit das Kriterium, viel wichtiger ist es, die Aktivität mit der eigenen Atmung in Einklang zu bringen“, betonte Prof. Errhalt. Für die Teilnehmer gab es in jedem Stockwerk Sitzgelegenheiten, um Pausen einzulegen und die Sauerstoffsättigung zu messen. Mit gegenseitiger Rücksichtnahme und dem motivierenden Rückhalt der vielen freiwilligen Begleiter meisterten die Starter die Herausforderung. Alle wurden mit Applaus für ihre Leistung auf der Aussichtsplattform empfangen. „Trotz der Anstrengung war der gemeinsame Aufstieg ein schönes Erlebnis“, resümieren die Organisatorinnen Claudia Schötzer und Silvia Scholz, die beide auch selbst teilnahmen. Im Anschluss gratulierte Mag. Filip Deimel, Leiter der Gruppe Gesundheit und Soziales / Land NÖ, allen Teilnehmern zu ihrer Leistung.

Einen würdigen Abschluss fand die COPD-Stufen-Challenge bei einem gemeinsamen Essen im Niederösterreich-Saal. Zwischen angeregten Gesprächen und erleichtertem Lachen konnte man immer wieder hören: „Nächstes Jahr bin ich wieder dabei!“